Sonnenschirme früher und heute

Schon in früheren Zeiten spielte der Schutz vor der Sonne eine wichtige Rolle. Daher reicht die Geschichte der Sonnenschirme bis ins Altertum zurück. In China, Ägypten und Persien war es damals ebenso wichtig, sich vor der Hitze und den UV-Strahlen zu schützen, wie heute in Südeuropa.

Sonnenschutz im Altertum

Im Zeitalter der Antike bestanden die feststehenden oder beweglichen Sonnenschirme häufig aus Stoff und formten eine Art Sonnensegel. Das bei den Römern bekannte Velarium wurde zum Beispiel am Boden sowie an Masten fixiert und wie ein Segel hochgezogen. In Spanien und Portugal wurden um 1000 nach Christus die aus arabischen Ländern bekannten Celosias verwendet, um sich vor der Sonne zu schützen. Dieses dekorative Sonnenschutzelement war eine Art Fensterabschluss, der aus Holz, Stuck oder Stein bestand und mit seiner durchbrochenen Fläche gleichzeitig Transparenz und Schatten bot.

Die Weiterentwicklung des Sonnenschirms

Der Sonnenschirm zum Falten stammt aus dem 17. Jahrhundert. Ein Jahrhundert später wurden vor allem in Frankreich Jalousien und Markisen verwendet, um die Gebäude vor zu viel Sonne und Hitze zu schützen. Im 19. Jahrhundert produzierte die erste deutsche Firma Jalousien, die zunächst aus mit Schnüren verbundenen Holzelementen bestanden. Später kamen Lamellen und bewegliche Sonnenschutz-Elemente zum Einsatz. Die seit den 1960er Jahren verwendeten Vorhänge, Jalousien und Markisen ermöglichen eine individuelle Lichtdämmung. Mit der Vielfalt der alternativen Materialien lässt sich der Sonnenschutz seitdem elektrisch kontrollieren, entweder manuell oder automatisch bzw. witterungsabhängig.

Der elegante Sonnenschirm für die Dame

Der tragbare Sonnenschirm für einzelne Personen kam im 17. Jahrhundert in Mode und blieb bis etwa 1920 ein unverzichtbarer Begleiter. Er wurde vorwiegend von Frauen genutzt, um bei Spaziergängen und anderen Aufenthalten in der Sonne den nötigen Schatten zu spenden. Abhängig von den modischen Neuerungen wechselte die Farbgestaltung, die Größe sowie die Beschaffenheit des Stoffes und des Stiels.

Der Sonnenschirm für den Badestrand

Erst seit den 1980er Jahren achten die Menschen wieder darauf, sich nicht zu stark der UV-Strahlung auszusetzen. Dies hat zu einem Wiederaufschwung der Sonnenschirme geführt, die aus Acrylfasern, Polyester und/oder Aluminium angefertigt werden. Die meisten Modelle haben einen relativ großen Durchmesser und werden bevorzugt für den Strandbesuch genutzt. Am Strand sind jedoch auch die niedrigeren Dreiecksschirme beliebt, die direkt in den Boden gesteckt werden und dadurch stabiler sind.

Sonnenschirm am Strand

Foto-Credit: Bildpixel/pixelio.de

Gerade am Badestrand ist es sinnvoll, sich im Schatten aufzuhalten. Mit dem Salzwasser des Meeres auf der Haut ist die Gefahr eines Sonnenbrandes besonders hoch. Außerdem fördert die salzhaltige und sauerstoffreiche Luft am Meer die Bräunung und sorgt für ein schnelles Austrocknen. Im Gegensatz dazu hilft der Sonnenschirm, einen kühlen Kopf zu bewahren. Nicht zuletzt wird auch die Sehfähigkeit durch zu viel Sonne beeinträchtigt. Wer am Strand lesen möchte, fühlt sich unter dem Sonnenschutz besser aufgehoben. So besteht auch beim Einschlafen nicht das Risiko, einen Sonnenbrand zu bekommen. Eine gesunde Bräune bekommen die Sonnenanbeter auch im Schatten, und das ganz ohne Verbrennungen auf der Haut.

Sommerkleider

Sommerkleider sind die perfekte Damen-Bekleidung für sonnige Tage mit warmen Temperaturen. Dabei sollen sie nicht nur schöne Farben und Formen aufweisen und bequem sein, sondern es ist auch wichtig, bei Sommerkleidern zu geeigneten Textilien zu greifen. Die Anforderungen an ein Sommerkleid sind besonders groß, denn der Stoff sollte einiges aushalten können, aber nicht zu warm sein, um unnötiges Schwitzen zu vermeiden. Außerdem sollte er atmungsaktiv sein, um Luft an die Haut zu lassen und Feuchtigkeit nach außen zu transportieren. Nicht zuletzt sollte der Stoff auch gut zu waschen sein, da Sommerkleider erfahrungsgemäß schnell Flecken bekommen, beispielsweise vom Saft einer Wassermelone oder von Grillsaucen beim abendlichen Barbecue.

Wer Sommerkleider vor Ort in einem Geschäft kauft, sollte sie am besten anprobieren und so direkt prüfen, ob die verwendeten Textilien die Kriterien erfüllen und bequem sind. Wer online kauft, sollte genau auf die verwendeten Materialien achten. Dünne Baumwolle und Seide sind beispielsweise Materialien, die für Sommerkleider geeignet sind.

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Farben und Schnitte

Ein gutes Sommerkleid sollte luftig sitzen, um viel Luftzirkulation zu ermöglichen, die aufgestaute Wärme abtransportieren kann. Es ist sinnvoll, sich Kleider in möglichst hellen Farben zu kaufen, da diese Sonnenlicht und Hitze mehr reflektieren als dunkle Kleidung. Die Auswahl an schicken Sommerkleidern ist sehr groß, eigentlich kann jede Frau Kleider finden, die Farben, Muster und Schnitte nach ihrem Geschmack aufweisen und ihr gut passen. Der Trend geht in diesem Sommer zu Pastell- und Gelbtönen, doch auch der Klassiker Weiß erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Die Schnitte sind diesen Sommer luftig-leicht, oft sind Kleider nur von Spaghettiträgern gehalten bzw. im Nacken zusammengebunden oder lassen die Schultern frei. Doch auch der klassische Look mit Rund- oder V-Ausschnitt und kurzen Ärmeln ist oft zu finden. Und selbstverständlich sind auch blumige Farbprints diese Saison wieder stark in Mode. Übrigens ist es manchmal sogar sinnvoll, im Sommer lange Kleider zu tragen, weil die Kleidung einen zusätzlichen Schutz vor zu viel Sonneneinstrahlung darstellt.

Sommerkleider für den Badeausflug

Für Badeausflüge eignen sich Sommerkleider für Frauen besser als andere Kleidung. Sie sind dem Wetter und der lockeren Strandstimmung angemessen und stellen ihre Trägerin in einem schönen Licht dar. Auf dem Weg zum Strand hin ist es sinnvoll, den Bikini schon unter dem Sommerkleid zu tragen. Das Sommerkleid kann einfach über den Kopf gezogen und aufgehangen werden, und schon kann das Badeerlebnis losgehen. Auch wenn beim Planschen mit den Kindern nur die Bikinihose nass geworden ist, kann die nasse Hose unter dem Kleid einfach gegen eine trockene ausgetauscht werden. Ein weiterer Vorteil, den das Sommerkleid als Bekleidung beim Badeausflug bietet, ist, dass beim Umziehen kein Sand in die Kleidung gelangt (und so auch nicht nach Hause geschleppt werden kann), da das Kleid ja von oben über den Körper gestreift wird und nicht erst mit sandigen Füßen in Berührung kommt. Ein weiterer Vorteil ist noch, dass das Kleid beim Essen einfach übergezogen werden kann und frau auf diese Weise essen kann, ohne sich Gedanken zu machen, wie ihr Körper im Sitzen im Bikini aussieht. Vor diesem Hintergrund ist das Sommerkleid einfach das perfekte Outfit für den Strandausflug.

Beachvolleyball

Beachvolleyball Entwicklung

Beachvolleyball ist ein Teamsport, der sich aus dem ursprünglichen Hallenvolleyball heraus entwickelt hat und ausschließlich auf Sand gespielt wird. Wie bei der traditionellen Variante geht es auch beim Beachvolleyball darum, den Ball über das Netz in das Spielfeld der gegnerischen Mannschaft zu spielen und ihn dort möglichst den Boden berühren zu lassen, wodurch Punkte erzielt werden. Die Teams bestehen allerdings nur aus jeweils zwei Spielern, und die Regeln zur Ballannahme weichen vom Hallenvolleyball ab. Beim Beachvolleyball darf der Ball prinzipiell mit allen Körperteilen gespielt werden, das hohe Abspiel (“Pritschen”) ist allerdings stärker reguliert. Dies führt dazu, dass dem tiefen Abspiel (“Baggern”) beim Beachvolleyball eine größere Bedeutung zukommt.

Regeln und Spielfeld

Beach volleyball !
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Tim Geers via Compfight

Die beiden Halbfelder haben eine Abmessung von jeweils acht mal acht Metern, das Netz hängt bei den Männern auf einer Höhe von 2,43 Metern, während bei den Frauen 2,24 Meter vorgeschrieben sind. Der Ball darf pro Spielzug nur maximal drei Mal berührt werden, was, anders als beim Hallenvolleyball, auch den Block umfasst. Der Aufschlag wird von hinter der Grundlinie ausgeführt, wobei auch dasjenige Team Punkte erzielen kann, das gerade nicht im Besitz des Aufschlagrechtes ist. Ein Match besteht nach den offiziellen Regeln aus drei Sätzen, wobei die ersten beiden Sätze mit 21 Punkten gewonnen werden, der dritte mit 15.

Popularität von Beachvolleyball

Entstanden ist der Beachvolleyball etwa in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts vermutlich in Hawaii und Kalifornien. Am populärsten ist er bis heute in den USA und Brasilien. Diese beiden Länder stellen auch die meisten Sieger bei internationalen Turnieren, wobei in den letzten Jahren auch Teams aus China und Deutschland zunehmend erfolgreich waren. Seit 1996 ist Beachvolleyball eine olympische Sportart, was endgültig dazu geführt hat, dass er sein Image als reiner Freizeitsport ablegen konnte und heute als ernsthafte Disziplin angesehen wird. Weltweit ist Beachvolleyball bei Männern und Frauen gleichermaßen populär.

Kleiderordnung von Beachvolleyball

Beim Beachvolleyball ist die Kleiderordnung der Sportler stark reglementiert. Besonders im Fall der Frauen war dies lange Zeit umstritten, da der Bikini zwingend vorgeschrieben war. Die Bikini-Hose durfte dabei nicht breiter als sieben Zentimeter sein. Der Weltverband begründete diese Vorschrift lange Zeit damit, den Zuschauern ein gesundes Bild der Sportlerinnen vermitteln zu wollen, zu dem neben dem Sport selbst auch der Sommer und das besondere Umfeld des Strandes gehörten. Männer hatten, im Gegensatz zu den Frauen, stets Shorts und ein ärmelloses Shirt zu tragen. 2012 wurde es auch Frauen schließlich explizit gestattet, Shorts zu tragen, die bis drei Zentimeter über das Knie reichen, auch Oberteile mit Ärmeln sind seitdem erlaubt.

Bikinis statt Shorts

Zuvor war es regelmäßig wegen des vorgeschriebenen sexualisierten Erscheinungsbildes der Sportart zu Kritik von Feministinnen, Konservativen und islamischen Nationen gekommen. Teilweise hatten für Teams aus dem islamischen Kulturraum bereits Ausnahmen von der Regel gemacht werden müssen, so waren etwa die Ägypterinnen bei mehreren Turnieren mit Kopftuch angetreten. Unter den Sportlerinnen selbst war die Meinung über die Kleiderordnung stets geteilt, so haben mehrere führende deutsche Beachvolleyball-Spielerinnen nach der Regeländerung angekündigt, auch weiterhin im Bikini spielen zu wollen. Als Grund gaben die meisten Athletinnen die praktischen Vorzüge der engen Bekleidung bei hohen Temperaturen an.

Tauchen – als Freizeitsport oder zum Sightseeing unter Wasser

Was für den einen harte Arbeit ist, dient dem anderen zum Vergnügen. Taucher werden in verschiedenem Kontext gebraucht, sei es in der Unterwasserarchäologie, der Ölindustrie, als Rettungstaucher, in der Personensuche, der Bergung von Gegenständen oder schlicht zum Fischen.

Wir sprechen hier jedoch vom Tauchen als Vergnügen. Entweder als Freizeitsport oder auch kurzfristig zum Sightseeing unter Wasser.

Verschiedene Arten des Freizeittauchens

Grundsätzlich wird zwischen Tauchen mit Ausrüstung (Gerätetauchen) und dem Tauchen ohne Ausrüstung (Apnoetauchen) unterschieden:

  • Apnoetauchen kann auch als Sport praktiziert werden. Es geht in verschiedenen Disziplinen darum, ohne Atemausrüstung (also ohne Sauerstoffflasche, Schnorchel oder ähnliches) entweder möglichst lange unter Wasser zu bleiben oder möglichst weite Strecken zurückzulegen.
  • Beim Schnorcheln dagegen werden Schwimmmasken mit Schnorchel verwendet.
  • Und beim Gerätetauchen ist die gesamte Ausrüstung dabei, also Maske, Atemgerät, Sauerstoffflasche, usw.

Allen Taucharten ist gemeinsam, dass sie viel Training erfordern, dass Flossen und Neoprenanzüge bei Bedarf eingesetzt werden und dass man sie in Schnellkursen in den meisten Feriendomizilen am Meer erlernen kann.

Tauchen sollte gelernt werden um Risiken zu vermeiden

Glaubt man der Statistik, so ist Tauchen ungefährlicher als Schwimmen und andere Sportarten. Allerdings sind die Anforderungen beim Tauchen sehr viel größer als beim schlichten Planschen im Schwimmbad – man sollte auf jeden Fall einen Tauchkurs besuchen, um die benötigten theoretischen und praktischen Kenntnisse zu erwerben.

Richtiges Tauchen muss geübt werden. Der korrekte Umgang mit der Ausrüstung ist ebenso wichtig wie eine grundsätzliche körperliche Fitness, die bestenfalls durch einen Arzt überprüft wird, wenigstens aber durch einen entsprechende sportliche Einführung sichergestellt wird.

Neben Tauchschulen am Meer (an den einschlägigen Urlaubsorten) kann man sich bereits im Vorfeld der Urlaubsreise schlau machen: In vielen Städten in der Mitte und im Süden Deutschlands gibt es Tauchorganisationen, die einen Tauchturm unterhalten und entsprechende Kurse anbieten.

Sightseeing unter Wasser

Unter Wasser wartet beim Tauchen eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt. Foto: sharkbait (Flickr. CreativeCommons)

Ist man erst einmal “unten”, dann gibt es viel zu erleben. Tauchen muss nicht aus rein sportlichem Interesse betrieben werden, sondern regt durchaus alle Sinne an.

Im seichten Wasser tropischer Meere kann man wenige Zentimeter unter der Wasseroberfläche eine faszinierende Artenvielfalt beobachten, wenn man sich mit Schnorchel und Maske ins Meer begibt. Taucher mit Gerät werden an Riffen ihren Spaß haben: Neben Fischen können hier Anemonen, Seepferdchen, Muscheln, Seeigel, Korallen und größere Räuber in ihrem natürlichen Umfeld beobachtet werden. Wracktauchen ist eine weitere Art des Gerätetauchens.

Ausgerüstet mit Atemgerät, Sauerstoffflaschen, einem Neoprenanzug und einigen Sicherheitsgegenständen kann man (meist unter fachkundiger Führung) sogar zu gesunkenen Schiffen tauchen und diese innen und außen erkunden. Dies ist allerdings die wohl gefährlichste Art des Freizeittauchens und erfordert sehr viel Übung. Das Höhlentauchen ist ähnlich: Unter Führung können Höhlen unter Wasser erkundet werden, die häufig genug ein ganz eigenes Ökosystem aufweisen.

Was ist der Zwickelerlass?

Die streng geschnürte Mode des 19. Jahrhunderts sah unter anderem eine äußerst bedeckende Badekleidung vor. Die aus diesen Zwängen resultierende Reformbewegung, die der ganzen Enge Paroli bot, hatte mit dem als Naturismus bezeichneten Nacktbaden bis in die 1920er hinein eine solche Beliebtheit erlangt, dass es immer wieder zu erbitterten moralischen Auseinandersetzungen kam.

So sah sich das preußische Innenministerium am 18. 08. 1932 veranlasst, eine “Polizeiverordnung zur Ergänzung der Badepolizeiverordnung” zu erlassen. Hierin wurde detailliert aufgeführt, wie viel Körper Badekleidung für Männer und Frauen zu bedecken hatte. In Familienbädern hatten Herren Badeanzüge zu tragen, Damen mussten den Körper vorn ganz bedecken und durften hinten maximal die Schulterblätter entblößen. Für alle diese Badekleidung war ein Zwickel im Schritt vorgeschrieben, der die Sicht auf diesen Bereich vermied.

Da das Wort „Zwickel“ in dieser preußischen Verordnung auffallend häufig verwendet wurde, im Volk jedoch kaum jemand etwas damit anfangen konnte, fand sie als “Zwickelerlass” Eingang in den spöttischen Sprachgebrauch der Öffentlichkeit und gab Satirikern Stoff für etliche Jahre.