Ein Besuch am Strand oder im Schwimmbad macht Kindern und Erwachsenen gleichermaßen Spaß. Eine schwache Blase kann das Vergnügen allerdings schnell zunichtemachen, denn unkontrolliert austretender Urin ist nicht nur peinlich für die Betroffenen, sondern auch ein Hygienerisiko für andere. Dennoch müssen auch Menschen, die unter Inkontinenz leiden, nicht auf den Aufenthalt im Schwimmbad oder am Strand verzichten: Schwimmwindeln lautet das Stichwort. Was zunächst nach einem Accessoire für Babys klingt, ist längst auch in entsprechenden Ausführungen für größere Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Blasenproblemen erhältlich.
Angelehnt sind die Kleidungsstücke, die eine Mischung aus Badehose und Aqua-Windel darstellen, in der Tat an die kleinen Höschen, die Babys und Kleinkinder bei ihren ersten Schwimmversuchen angezogen bekommen. Entsprechend bestehen Schwimmwindeln beispielsweise aus einem Polyestermaterial mit einer eingearbeiteten Hygienefolie; andere Modelle sind aus Nylon und Elasthan mit einer Klimamembran in der Innenseite gefertigt. So kann keine Flüssigkeit aus dem Inneren austreten. Während man den Modellen für Babys noch deutlich ansieht, dass es sich um eine wassertaugliche Windel handelt, kann man die sogenannten Inkontinenzbadehosen für Jugendliche und Erwachsene für ganz normale Badebekleidung halten. Das ist für Betroffene sicherlich einer der wichtigsten Punkte; schließlich soll man niemandem sein Problem auf den ersten Blick ansehen. Die verschiedenen Modelle sind daher nicht nur funktionell, sondern auch optisch an die Bedürfnisse von Männern, Frauen und Kindern jeden Alters abgestimmt.
Oftmals sind die Inkontinenzbadehosen an den Oberschenkeln mit Silikon abgedichtet, damit auch bei stärkeren Bewegungen nichts hinauslaufen kann. Entsprechend wichtig ist es, dass die Hose in der richtigen Größe erworben wird, damit sie auch eng genug anliegt und ihre Funktion so optimal erfüllen kann. Die Kosten für Schwimmwindeln bzw. Inkontinenzbadehosen für Erwachsene werden übrigens von der Krankenkasse übernommen, wenn der Inkontinenz ein medizinischer Auslöser zugrunde liegt.
