Badeanzug im Trachten-Look

Alljährlich kommen neue Modetrends auf den Markt, denen die breiten Massen fast uneingeschränkt folgen. Diverse Trends machen natürlich auch vor der Bademode nicht Halt – stilistisch gekleidet auf der Liegewiese, genauso wie im Wasser.

Oktoberfest 2009
Creative Commons License Ruth

Doch ein Trend hält sich bereits seit vielen Jahren an der vorderen Front: Badehosen in Lederhosenoptik.

Ein zeitloser Klassiker

Schon vor vielen Jahren hat die Tracht einen wahren Hype erlebt. Zahlreiche junge Menschen kleiden sich plötzlich in Dirndl und Lederhose und stürmen diverse Trachten-Clubbings. Auch im Sommer sieht man immer wieder auf der Straße vereinzelt Jugendliche in Lederhosen, die diese, meist in Kombination mit trendigen T-Shirts und Turnschuhen oder Flip-Flops, als Freizeitkleidung tragen. Auch in den Freibädern und an den Seen hat dieser Trend Einzug gehalten. Zu Beginn um etwa 100 Euro gehandelt, erfreut sich die Badehose immer größerer Beliebtheit, seit diese zu einem fairen Preis erhältlich ist. Tracht ist wieder in Mode – und das, wofür unsere Großeltern noch vor ein paar Jahren ausgelacht wurden, ist nun absolut salonfähig geworden.

Natürlich auch wieder Unisex!

Doch wer glaubt, dass ausschließlich Burschen und Männer diese Bade-Lederhose tragen, der irrt. Nachdem auch herkömmliche Lederhosen für die weibliche Seite produziert werden, kann auch diese Trachten-Badehose ebenso von Frauen getragen werden – und das sieht auch noch ordentlich sexy aus:
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Wie schon so oft bleibt den Männern in der Mode wieder einmal etwas vorbehalten, das nur sie tragen können. Nichtsdestotrotz dürfen sie sich bei heißen Temperaturen solcher Anblicke in den Bädern und an den Seen erfreuen, was mitunter kein Nachteil ist.

Dirndl als Badeanzug?

Umgekehrt würde es allerdings ordentlich bescheuert aussehen, wenn sich Männer mit einem Badeanzug im Dirndl-Look auf die Badewiese legen würden. Denn auch diese Variante wurde bereits “erfunden” und produziert. Doch hier muss man schon ein wenig fantasievoller sein, um bei manchen Modellen gleich auf den ersten Blick ein Dirndl erkennen zu können:
http://www.trachten-onlineshop.at/trachten-badeanzug-rot.html

Auch der Bikini im Trachtenlook bringt nicht auf Anhieb den gewünschten optischen Erfolg.
Zumindest hier sind die Männer den Frauen ein bisschen was voraus – dass die Badehose eine Lederhose darstellen soll, merkt man sofort. Und so mancher hat von Weitem sogar schon geglaubt, da springt jetzt Einer mit einer echten Lederhose ins Wasser! :-)

 

Schwimmwindeln – für Kleinkinder und bei Inkontinenz

Ein Besuch am Strand oder im Schwimmbad macht Kindern und Erwachsenen gleichermaßen Spaß. Eine schwache Blase kann das Vergnügen allerdings schnell zunichtemachen, denn unkontrolliert austretender Urin ist nicht nur peinlich für die Betroffenen, sondern auch ein Hygienerisiko für andere. Dennoch müssen auch Menschen, die unter Inkontinenz leiden, nicht auf den Aufenthalt im Schwimmbad oder am Strand verzichten: Schwimmwindeln lautet das Stichwort. Was zunächst nach einem Accessoire für Babys klingt, ist längst auch in entsprechenden Ausführungen für größere Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Blasenproblemen erhältlich.

Angelehnt sind die Kleidungsstücke, die eine Mischung aus Badehose und Aqua-Windel darstellen, in der Tat an die kleinen Höschen, die Babys und Kleinkinder bei ihren ersten Schwimmversuchen angezogen bekommen. Entsprechend bestehen Schwimmwindeln beispielsweise aus einem Polyestermaterial mit einer eingearbeiteten Hygienefolie; andere Modelle sind aus Nylon und Elasthan mit einer Klimamembran in der Innenseite gefertigt. So kann keine Flüssigkeit aus dem Inneren austreten. Während man den Modellen für Babys noch deutlich ansieht, dass es sich um eine wassertaugliche Windel handelt, kann man die sogenannten Inkontinenzbadehosen für Jugendliche und Erwachsene für ganz normale Badebekleidung halten. Das ist für Betroffene sicherlich einer der wichtigsten Punkte; schließlich soll man niemandem sein Problem auf den ersten Blick ansehen. Die verschiedenen Modelle sind daher nicht nur funktionell, sondern auch optisch an die Bedürfnisse von Männern, Frauen und Kindern jeden Alters abgestimmt.

Oftmals sind die Inkontinenzbadehosen an den Oberschenkeln mit Silikon abgedichtet, damit auch bei stärkeren Bewegungen nichts hinauslaufen kann. Entsprechend wichtig ist es, dass die Hose in der richtigen Größe erworben wird, damit sie auch eng genug anliegt und ihre Funktion so optimal erfüllen kann. Die Kosten für Schwimmwindeln bzw. Inkontinenzbadehosen für Erwachsene werden übrigens von der Krankenkasse übernommen, wenn der Inkontinenz ein medizinischer Auslöser zugrunde liegt.

Brazilian Bikini

Wer an den Stränden von Ipanema und Copacabana einen Blick auf die Bademode der Brasilianerinnen wirft, wird feststellen, dass hier die Devise gilt “weniger ist mehr”. Das Bikinihöschen besteht aus einem winzigen Stoffdreieck auf der Vorderseite, das gerade das Nötigste bedeckt, und einem dünnen String auf der Rückseite. In Brasilien wird ein solch knapper Bikini daher auch “fio dental” genannt, zu deutsch Zahnseide. Auch beim Bikinioberteil wird kein Stoff verschwendet. Ganz Mutige tragen kleine Hütchen, die ganz knapp die Brustwarzen bedecken. Denn komplett oben ohne, das geht den Brasilianerinnen dann doch zu weit. Die Mehrheit der Brazilian Bikinis besteht jedoch aus zwei kleinen Dreiecken, die mit Schnüren im Nacken und auf dem Rücken zusammengebunden werden.

Und diese Bikinis tragen die Brasilianerinnen mit Selbstbewusstsein, ganz egal ob sie nun gertenschlank sind oder doch ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften haben. Wer dieses Selbstbewusstsein nicht mitbringt und seine Problemzonen lieber verschämt unter einem riesigen Pareo verbirgt, der wird sich in einem solchen Bikini vermutlich nicht so recht wohlfühlen, denn kaschieren ist hier nicht möglich. Wer allerdings mutig genug ist und über einen geeigneten Körperbau verfügt, bekommt mit einem Brazilian Bikini die Möglichkeit, seinen Körper mal so richtig in Szene zu setzen und alle Blicke auf sich zu ziehen. Allerdings ist für die richtige Wirkung eines solchen Bikinis eine gründliche Intimrasur Voraussetzung.

Gut geeignet ist ein brasilianischer Bikini für alle, die den Strand hauptsächlich nutzen, um in der Sonne herumzuliegen oder allenfalls ein wenig an der Strandpromenade zu flanieren. Von allzu viel sportlicher Betätigungen und starkem Wellengang ist mit einem Brazilian Bikini eher abzuraten. Zu leicht könnte es passieren, dass die genau platzierten Stoffteilchen verrutschen. Und plötzlich ganz nackt am Strand zu stehen, das wünscht sich ja schließlich niemand.

Bademode für sportliche Aktivtäten am Strand

Während es bei vielen Bademoden vorrangig um gutes Aussehen geht, steht bei Sport-Bademode der praktische und bequeme Aspekt im Vordergrund. Wer gerne Sport am Strand betreibt, der sollte auf einen bequemen Sitz der Bademode achten. Nichts ist störender als immer zu die Badebekleidung wieder gerade zupfen zu müssen.

Geeignete Materialien sind synthetische Fasern, welche reißfest sind und sich nicht leicht abscheuern. Die Sportbademode sollte schnell trocknen und Wasser abperlen lassen, jedoch trotzdem atmungsaktiv sein. Da man sich beim Volleyball am Strand oder beim Schwimmen viel bewegt ist es notwendig, dass der Stoff eine hohe Elastizität aufweist.

Geeignet sind spezielle Sport-Bademoden. Für Frauen werden Sportbadeanzüge oder Sportbikinis angeboten. Diese sind so geschnitten, dass sie nicht verrutschen. Die Träger sind breiter als bei anderen Bademoden und Bereiche welche besonderen Halt benötigen, wie zum Beispiel die Brust, zusätzlich gestärkt. Besonders von Vorteil sind Bikinihöschen in Form von Pantys, da normale Höschen sich bei viel Bewegung ständig in die Pobacken gezogen werden. Weniger geeignet sind normale Bikinivarianten, wie etwa ein Triangelbikini, Bandeaubikini oder ein Minibikini. Diese Modelle bieten nur wenig oder gar keinen Halt um die Brust zu stützen und verrutschen bei den kleinsten Bewegungen.

Für Männer bieten sich enganliegende Badeshorts an. Wer keine sehr engen Bademoden tragen möchte, kann alternativ eine weitere Short mit Gummibund wählen. Weniger geeignet sind weit geschnittene und lange Badehosen. Diese behindern die Bewegungsfreiheit und verrutschen sehr leicht. Auch normale Badehosen können bei viel Bewegung leicht verrutschen.

Durchbräunende Bademode für nahtlose Bräune

Nahtlose Bräune ist nach wie vor gefragt – die Diskussion um Hautkrebs, Hautalterung, erhöhte Krankheitsgefahr durch die UV-Strahlung zum Trotz gibt es immer noch genügend SonnenanbeterInnen, die nicht nur ausgiebig gebräunt sein wollen, sondern gerne auf die hellen Streifen, die Bademode normalerweise hinterlässt, verzichten können.

Ein speziell gewebter Stoff, der im Gegensatz zu herkömmlichen Textilien extrem lichtdurchlässig ist, soll nun zu nahtloser Bräune verhelfen. Diese wird als durchbräunende Bademode, UV-durchlässige Bademode, Sonnenlicht-durchlässige Bademode oder auch Tan Thru Bademode bezeichnet.

Sicht- und Lichtschutz

Bademode unterliegt dem Wandel der Zeit und ist stark kulturabhängig. Während des gesamten 20. Jahrhunderts wurde die Bekleidung im Sommer immer knapper, immer mehr Haut konnte gezeigt werden, und vor allem die Damen fühlten sich unter Druck, ein einheitliches ästhetisches Bild abzugeben. Als erstrebenswert galt nicht nur eine mehr oder minder gesunde Hautfärbung, sondern vor allem eine solche, die gleichmäßig über den gesamten Körper geht. Wer mittags mit Badeanzug im Freibad unterwegs war und abends im schulterfreien Kleid die weißen Stellen der Bikiniträger zeigte, konnte diesem Ideal nicht entsprechen.

Dennoch: Ganz ohne Kleidung geht es nicht, denn FKK-Zonen sind in Deutschland verhältnismäßig selten und zudem nicht jedermanns Sache. Was das Sonnenlicht von der Haut fern hält, das hält auch fremde Blicke fern. Und nicht nur das: Die winzigen Bikinis und Badehöschen, die Herren wie Damen nahezu nahtlose Bräune versprechen, sind zum Schwimmen wenig geeignet. Denn je weniger Stoff die Kleidungsstücke haben, desto leichter verrutscht gerade dieses letzte bisschen bei jeder Bewegung.

Durchbräunende, UV-durchlässige Bademode

Neue Textilien, die wabenförmig gewebt werden und einen verhältnismäßig hohen Anteil an Elastan haben, versprechen nahtlose Bräune. Durch das sehr elastische Material in spezieller Webtechnik kann viel mehr Sonnenstrahlung dringen als durch herkömmliche Textilien, weshalb auch ein großzügig geschnittener Badeanzug (der Schwimmen und Beachvolleyball zu einem Vergnügen macht) keine hellen Streifen auf der Haut hinterlässt. Die Kleidung besitzt einen natürlichen Lichtschutzfaktor von etwa 5 bis 8, auf Sonnencreme kann also nicht verzichtet werden – aber das sollte man ohnehin nicht. Der Nachteil der Kleidung liegt darin, dass die Haut vor allem im normalerweise bedeckten Genitalbereich extrem empfindlich ist und auf die erhöhten Lichtwerte dieser Kleidung umso empfindlicher reagiert.

Nicht geeignet ist durchbräunende Bademode …

… für Kinder, empfindliche Menschen und Leute, die sich häufig im Freien aufhalten. Denn je mehr Haut der Sonnenstrahlung ungeschützt oder unzulänglich geschützt ausgesetzt ist, desto mehr steigt das Risiko für Krebserkrankungen. Daran ändert auch die leichte Bekleidung nichts.

Ein gegenteiliger Trend ist sehr viel interessanter: Für Kinder, Jugendliche und SommersportlerIinnen ist seit einigen Jahren spezielle Kleidung erhältlich, die nicht nur einen Sonnenschutzfaktor von etwa 60 haben, sondern außerdem über Oberarme und Oberschenkel reichen, also verhältnismäßig viel Haut bedecken. Die damit entstehenden Bräunungsränder entsprechen in etwa denen von T-Shirt und Shorts – nicht sehr störend, wenn man bedenkt, dass es wirklich nur ein einziger Rand ist und nicht fünf verschiedene …

Bademode in XXL-Größen

Die ersten Sonnenstrahlen wecken nicht bei allen Damen die Lust zum Schwimmen, Plantschen und Sonnenbaden: Vielen Frauen, die nicht über die perfekten Modelmaße fühlen, graut es vor der bevorstehenden Badesaison, enthüllen Bikini, Badeanzug, Tankinis und andere Modelle doch nahezu jedes Pölsterchen am Körper.

Dabei stehen auch fülligen Damen schon lange eine breite Palette an Bademode zur Verfügung – und die hat schon längst nichts mehr mit den klischee-belasteten, altmodischen Modellen zu tun, die viele mit Bademode in XXL-Größen verbinden. Heute können sich Badeanzug und co. in großen Größen durchaus sehen lassen, ist das ästhetische und moderne Design doch Teil des Gesamtkonzepts der Bademode.

So sollen moderne Muster und Farben dafür sorgen, dass die Figur optisch umspielt und das Augenmerk des Betrachters ablenkt. Den gleichen Effekt sollen trickreiche Details wie Stoffeinsätze, die an den Körperseiten etwa eine schmale Taille simulieren. Aber auch Raffungen und kleine Verzierungen sollen den Blick ablenken und auf die weiblichen Vorzüge üppiger Kurven lenken, also vor allem das Dekolleté betonen.

Doch nicht nur mit optischen Tricks kann die XXL-Bademode aufwarten: Sie ist außerdem so konstruiert, dass sie genau auf die körperlichen Bedürfnisse von kurvigen Damen abgestimmt ist: Breite Träger und integrierte Cups gehören hier zur Grundausstattung.

Die vielseitige Bademode für Übergrößen ist dabei in den unterschiedlichsten Varianten zu finden. Während der klassische Badeanzug für die meisten noch die beliebteste Badekleidung ist, weil sich die meisten kurvigen Damen in ihm am wohlsten fühlen, sind etwa auch Tankinis eine populäre Wahl: Sie sind eine gelungene Alternative zum Bikini und überzeugen mit ihrem langen Oberteil auch Damen, die dem Zweiteiler ansonsten eher skeptisch gegenüberstehen. Mit der XXL-Bademode für mollige Frauen bieten sich also auch allen besonders weiblichen Damen inzwischen zahlreiche neue Möglichkeiten, ihre femininen Kurven zu betonen und damit einen guten Grund, der bevorstehenden Badesaison mit Vorfreude entgegen zu fiebern.

Die passende Bademode fürs Bräunen und Sonnenbaden

Bademode muss für viele nicht mehr nur bequem sein und die wichtigsten Körperstellen bedecken, sie sollte zudem für das Bräunen geeignet sein. Durch Bikinis, Badeanzüge und Badehosen bleiben helle Hautstellen zurück, welche meist als störend empfunden werden. Bademode fürs Sonnenbad sollte möglichst wenig Stoff haben und viel Hautoberfläche freilegen.

Zunächst ist zu beachten, dass direkte Sonneneinstrahlung auf ungeschützte Haut diese schneller altern lässt, schmerzhaften Sonnenbrand verursacht und das Risiko für Hautkrebserkrankungen erhöht. Die Verwendung von Sonnenmilch, -creme oder –öl ist deshalb unverzichtbar. Die Zeit des Sonnenbades muss zudem dem Hauttyp entsprechend begrenzt werden.

Für Frauen eignen sich Mini-, sowie Micro-Bikinis. Diese Formen bedecken lediglich die nötigsten Körperstellen, wie Brustwarzen und Intimbereich. Durch die wenigen und teils sehr dünnen Schnüre zum Binden von Stringhöschen und Oberteil bleiben kaum sichtbare Streifen zurück.

Nicht für jede Frau ist jedoch ein Hauch von Nichts geeignet. Wer lieber auf herkömmliche Bikini-Formen zurück greift kann mit kleinen Tricks mehr gebräunte Haut erzielen. Um die gebräunte Hautfläche noch zu erhöhen, kann zwischen verschiedenen Bikini-Varianten gewechselt werden. So kann zum Beispiel für einen Tag der Triangel-Bikini verwendet werden, an einem anderen ein Bandeau-Bikini. Um Streifen an den Schultern und dem Rücken zu vermeiden können Träger und Rückenverschlüsse geöffnet werden.

Männer haben es bei der Auswahl von Bademode, welche fürs Sonnenbad geeignet ist, nicht wirklich schwer. Badeshorts verdecken mindestens die Hautfläche von den Hüften bis hin zur Mitte des Oberschenkels. Längere Badeshorts reichen sogar bis hin zum Knie. Zum Bräunen eignen sich daher am besten freizügige Varianten wie eine knapp geschnittene Badehose oder ein Badestring.

Um eine streifenfreie Bräune zu erzielen kommen sonnenlichtdurchlässige Stoffe für Bademode bei Männern und Frauen immer mehr in Mode. Das Material lässt die UV-Strahlen der Sonne stärker als bei anderen Stoffen für Bademode auf die Haut treffen. Die Bademode ist dennoch im trockenen sowie im nassen Zustand nicht durchsichtig.

Bügel-Bikini: die klassische Form des Bikinis

Der Bügel-Bikini ist der klassische Bikini, dessen Bild die meisten Menschen vor Augen haben, wenn es um das Thema “Bikini” geht. Es handelt sich hier um einen Zweiteiler, der aus einem BH-ähnlichen Oberteil mit stützendem Bügel und einer Bikinihose besteht.

Der Vorteil der Bügel-Bikinis liegt vor allem in ihrer stützenden Wirkung. Wie bei einem Büstenhalter halten sie die weibliche Brust von unten. Deshalb ist der Bügel-Bikini vor allem für Frauen mit großer Oberweite empfehlenswert. Aber auch Frauen mit schwachem Bindegewebe können von den Bügel-Bikinis profitieren. Gerade dann, wenn der Urlaub am Strand verbracht und hier auch Sport betrieben wird, verhindern sie eine weitere Schwächung des Brustgewebes.

Durch seine gut geschnittene Passform ist der Bügel-Bikini auch für Frauen geeignet, die ein paar Pfunde mehr haben. Allerdings sollte die Trägerin des Bügel-Bikinis einen flachen Bauch haben, da der Bauch freiliegt und somit betont wird. Außerdem ist es nicht möglich, mit dieser Art von Bikini Hautprobleme am Bauch zu überdecken.

Bademode für Mädchen

Schon steht der Frühling wieder vor der Tür und auch die nächste Badesaison ist nicht mehr weit. Längst werden auf den internationalen Laufstegen die neuesten Bademode-Trends vorgestellt. Doch wie sieht es im Bereich Kinder-Bademode aus – was ist in punkto Bademode für Mädchen im Sommer 2012 angesagt?

Mädchen stellt sich – wie auch den erwachsenen Frauen – zunächst einmal die Frage: Bikini oder Badeanzug? Junge Damen, die sich mit den knappen Zweiteilern nicht anfreunden könne, bietet der Handel Unmengen an diversen Badeanzug-Modellen an. Ob es praktisch und schlicht, sportlich, verspielt mädchenhaft, bunt gemustert oder grell leuchtend sein soll – die verschiedenen großen Hersteller haben ein umfangreiches Sortiment an unterschiedlichsten Badeanzügen im Angebot, welche Mädchenherzen höher schlagen lassen.

Schließlich wollen auch die kleinen Damen am Strand und beim Schwimmen modisch und schick gekleidet sein. Die Zeiten des schlichten Mädchen-Badeanzugs sind längst vorbei – inzwischen ist er zu einem richtigen Modeartikel geworden. Gefertigt wird der Anzug aus dehnbarem Material wie Mikrofaser oder synthetischen Mischgeweben. Diese haben nicht nur den Vorteil, dass sie sehr schnell trocknen, sie behalten auch extrem lange ihre Form und Farbe.

Bei der unglaublichen Menge an Angeboten fällt die Wahl natürlich schwer. Mädchen, die das Schwimmen als Sport betreiben, sollten am besten auf einen Badeanzug ohne viel Schnick Schnack zurückgreifen, der gerade geschnitten ist und beim Schwimmen nicht behindert.

Kleine Sonnenanbeterinnen dagegen können Badeanzüge mit Rückenausschnitt oder die freizügigeren Mädchen-Bikinis tragen. Diese verrutschen beim Schwimmen und Toben etwas leichter als die praktischen Einteiler, garantieren dafür aber einen modischen, “damenhaften” Auftritt. Besonders für Mädchen, die sich bereits im Teenie-Alter befinden, sind Bikinis etwas altersgerechter. Sie helfen ihnen dabei, sich bereits als junge Frau zu fühlen und verleihen dadurch mehr Selbstbewusstsein. Die schicken Zweiteiler für Mädchen werden im Handel in fast jeder Form und Farbe angeboten – hier dürfte jedes Mädchen ihr Traum-Strandoutit finden.

Triangel-Bikinis

Jedes Jahr taucht spätestens im Frühjahr die gleiche Frage auf: wie sieht die Bademode in diesem Jahr aus? Jegliches Modemagazin stellt die aktuellen Kollektionen vor, leichtbekleidete Damen zeigen, was aktuell im Trend liegt – der Kundin bleibt die Qual der Wahl und damit auch die Frage, für welche Form von Bademode man sich entscheidet. Die erste Fragestellung – Bikini, Tankini oder einteiliger Badeanzug – lässt sich oft noch schnell beantworten. Doch wer sich für den Bikini entschieden hat, hat immer noch eine große Auswahl an Alternativen.

Doch nicht jeder Bikini passt zu jeder Figur. Seit einigen Jahren sind Triangel-Bikinis wieder angesagt – Bikinis, bei denen das Oberteil meist nur aus zwei dreieckigen Stoffstücken bestehen, die mit Bändern im Nacken und auf dem Rücken festgehalten werden. Doch wer kann sie tragen und wer sollte sich lieber für eine andere Bikini-Alternative entscheiden?

Eins vorweg: Frauen mit großer Oberweite sollten aufgrund des mangelnden Halts, den der Triangel-Bikini bietet, ein anderes Modell, z.B. mit formgebenden Bügeln oder breiteren Neckholder-Bändern, auswählen. Frauen mit einer athletischeren Figur, bei denen keine allzugroßen Kurven vorhanden sind, können mit den Triangel-Bikinis den Blick sehr gut auf sich ziehen. Gleiches gilt für Figuren, bei denen sich Taille und Schulterbreite ungefähr entsprechen, wohingegen bei Frauen mit weniger Taille und rundlicheren Formen ein Triangel-Bikini nicht empfohlen wird, hier sind z.B. Tanktops vorteilhafter. Auch für sportliche Aktivitäten sollte man – unabhängig von der Figur – ein anderes Moell auswählen.

Über eines sollte sich aber jede Frau, die sich für einen Triangel-Bikini entscheidet, im Klaren sein: es gehört eine große Portion Selbstbewusstsein dazu, dieses Modell am Strand auszuführen, zeigt es doch viel Haut und zieht die Männerblicke auf sich. Wer sich dessen bewusst ist und wen das nicht stört, wird dafür mit viel Bräune und bewundernden Blicken belohnt.