Taucherbrille

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Woran erkennt man eine gute Taucherbrille?

Prinzipiell besteht eine Taucherbrille aus dem Sichtglas, dem Maskenkörper und dem Halteband. Für den eigentlichen Maskenkörper wird üblicherweise Silikon verwendet, das durchsichtig oder auch bunt sein kann. Um keine Verzerrungen zu haben, ist das Glas der Taucherbrille immer plan. Wichtig ist, dass es aus Temperglas hergestellt wurde. Hierbei handelt es sich um ein besonders festes Glas, was nicht leicht bricht. Sollte es dennoch zu Glasbruch kommen, zerfällt es in kleine Krümel und splittert nicht. Die Alternative ist Plexiglas, was sehr leicht und auch sehr stabil ist. Der Nachteil ist, dass es schnell zerkratzt, was bei Temperglas nicht passieren kann. Der Maskenkörper muss gut am Gesicht anliegen, wobei der Dichtrand, der die Maske zum Gesicht hin abschließt, immer als doppelte Dichtlippe ausgebildet sein sollte. Nur dann kann kein Wasser in die Maske laufen. Die Nase wird vom Nasenerker umschlossen. Dennoch sollte es möglich sein, dass der Taucher zum Druckausgleich die Nase von außen zuhalten kann. Ein Band hält die Maske am Kopf. Meist ist dies auch aus Silikon. Ein guter Halt wird gewährleistet, wenn es am Hinterkopf zweigeteilt ist.
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Was ist beim Kauf des Schnorchels zu beachten?

Prinzipiell gibt es zwei Varianten des Schnorchels: Es gibt sie mit und ohne Ausblasventil. Ein Ventil hat Vor- aber auch Nachteile. Das Ausblasen ist meist etwas einfacher, jedoch können Schnorchel mit Ventile insbesondere beim schnelleren Schwimmen stören. Lästig ist es auch, wenn sie nicht richtig dichthalten. Hat der Schnorchel kein Ventil, ist das Ausblasen nach dem Auftauchen etwas anstrengender, aber dafür gibt es keine Probleme mit der Technik. Der Nachteil bei Faltschläuchen ist häufig, dass Restwasser zurück bleibt, was dann an der Oberfläche beim Atmen stören kann. Wichtig für alle Schnorchel ist auf jeden Fall immer ein bequemes und gut passendes Mundstück, das aus einem weichen Silikon hergestellt sein sollte.

Welche Arten von Taucherbrillen gibt es?

Taucherbrillen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Bei den Einglasmasken ist die Sichtscheibe aus einem Stück hergestellt. Es gibt zwei Varianten. Bei einem großen, runden Gesichtsfeld handelt es sich um eine Panoramamaske. Ist nur der Augenbereich mit einem Glas versehen, ist es eine Halbmaske. Von Mehrglasmasken spricht man, wenn je ein Glas pro Auge in die Maske eingebaut wurde. Um das Sichtfeld zusätzlich zu vergrößern, haben manche Modelle der Mehrglasmasken weitere Gläser seitlich oder nach unten. Apnoemasken kennzeichnet das sehr geringe Innenvolumen, wodurch wenig Luft für den Druckausgleich gebraucht wird. Eine Sonderform ist die Vollgesichtsmaske, die einen Atemregler eingebaut hat. Dieses Modell wird häufig von Berufstauchern verwendet, die in verschmutzten oder sogar kontaminierten Gewässern tauchen. Auch Sprechfunk kann in diese Masken eingebaut werden. Im Tauchsport ist diese Variante jedoch eher selten zu finden.
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Wie wählt man die richtige Taucherbrille aus und wie wird sie gepflegt?

Eine passende Taucherbrille liegt dicht am Gesicht, damit kein Wasser eindringen kann. Daher ist es wichtig, dass jede Maske individuell anprobiert wird. Wenn möglich, sollte dies sogar unter Wasser geschehen. Um im Geschäft zu testen, ob die Maske richtig passt, gibt es einen kleinen Versuch: Die Maske ohne Band vor das Gesicht halten, dann einatmen und anschließend die Maske loslassen. Fällt die Maske nicht herunter, dann passt sie. Bei der Aufbewahrung der Taucherbrille ist besonders darauf zu achten, dass sie keiner großen Hitze ausgesetzt ist, denn dadurch kann sich der Maskenkörper verformen und dann wird sie nicht mehr richtig passen können. Bei starker Sonnenstrahlung kann sich ausserdem das Silikon verfärben, was insbesondere beim durchsichtigen Silikon auffällt und nicht schön ist. Auch feuchte Lagerung führt zu unansehnlichen Flecken. Eine aufwändige Pflege der Taucherbrille ist nicht nötig. Nach dem Tauchen einfach mit Leitungswasser abspülen, abtrocknen und dann wieder sicher verstauen.

So steht dem Tauchspaß nichts mehr im Wege.

Diäten im Vergleich – welche Diät hilft beim gesunden Abnehmen?

Wer abnehmen will, kann heutzutage zwischen unzähligen Diäten wählen. Doch welche Diäten bringen wirklich etwas und wo steckt nur Geldmacherei dahinter? In diesem Diät-Vergleich erfahren Sie mehr! 

Es muss nicht immer Gemüse sein - ausgewogene Ernährung ist der Schlüssel zum Erfolg. Foto: karimian (Flickr, Creative Commons BySa)

Jedes Jahr im Frühjahr geht es wieder los: Besonders Frauen möchten gern ein paar überflüssige Pfunde verlieren, um die perfekte Bikini-Figur zu erlangen. Doch welche Diät ist die richtige für Sie selbst? Welche Diät lässt sich mit einem Arbeitsalltag oder mit dem Dasein als Mutter vereinbaren? Diese Fragen zum Diäten-Vergleich kann man in praktisch jedem Forum zum Thema Abnehmen lesen.

Wir wollen in dieser Übersicht einige populäre Diäten genauer analysieren und miteinander vergleichen – damit auch Sie den richtigen Ernährungsplan finden!

Die Apfelessig Diät

Befürworter der Methode führen die Gewichtsabnahme der Apfelessig-Diät auf die Säure zurück. In der Tat werden die Rezepte während dieser Diät mit Apfelessig zubereitet und auch das Verzehren von purem Apfelessig steht auf dem Plan. Der größte Effekt der Diät lässt sich allerdings eher auf die kalorienreduzierte Kost zurückführen. Die tägliche Kalorienaufnahme liegt bei maximal 1200 Kalorien.

 Ein klarer Vorteil der Diät liegt darin, dass beispielsweise Menschen mit reduzierter Magensaftproduktion eine bessere Verdauung haben. Die Säure des Apfelessigs unterstützt beim Abnehmen.

Als Nachteil ist zu nennen, dass die reine Zufuhr von Apfelessig keine Gewichtsabnahme bewirkt. Der Abnehmwillige muss einsehen, dass zusätzliche Maßnahmen notwendig sind.

Die Atkins-Diät

Es handelt sich im Prinzip um eine Low-Carb-Diät. Die Theorie hinter dieser Diät besagt, dass ohne Kohlenhydrate die Fette der Nahrung nicht mehr ansetzen. Die klassischen Dickmacher mit Kohlenhydraten werden daher vom Speiseplan verbannt.

Als Vorteil ist zu nennen, dass lästiges Zählen von Kalorien wegfällt. Man darf sich satt essen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, solange man sich an die empfohlenen Nahrungsmittel hält. Die überwiegend proteinreiche Ernährung unterstützt darüber hinaus die Muskelbildung schon bei moderatem Training.

Nachteilig ist, dass auch sehr viele fette Lebensmitttel auf dem Plan stehen, an denen man sich schnell übergegessen hat. Darüber hinaus ist bisher nicht bekannt, welche Langzeitfolgen eine solche Ernährung auf den Körper hat.

Die Blutgruppen-Diät

Diese Diät hat zur Grundlage, dass die Blutgruppe entscheidend dafür ist, welche Lebensmittel der Körper gut verträgt und welche nicht. Ernährt man sich entsprechend der eigenen Blutgruppe, purzeln die Pfunde. Bleibt man der Ernährung treu, ist es auch leicht, das Gewicht zu halten.

Der Vorteil bei dieser Diät ist sicher, dass man ein geschärftes Gespür für die eigene Ernährung und den eigenen Körper bekommt.

Als Nachteil ist zu nennen, dass es keine wissenschaftlichen Beweise für die Wirksamkeit dieser Diät gibt. Vielmehr ist kritisch zu betrachten, dass große Heilungsversprechen ohne stichhaltige Beweise gegeben werden.

Fasten

Beim Fasten handelt es sich streng genommen um keine Diät an sich. Vielmehr wird der Körper dazu angeregt, zu entschlacken. Durch die verminderte oder gestoppte Zufuhr neuer Ballaste kann der Körper an Reserven gehen und alte Schlacken abtransportieren. Nach dem Fasten wird langsam begonnen, wieder normal zu essen.

Vorteilhaft bei dieser Diät ist, dass das Einkaufen und Zubereiten sehr spezieller Lebensmittel entfällt. Es ist dadurch relativ einfach durchzuführen. Außerdem sind die Erfolge am Anfang sehr groß.

Negativ ist hingegen, dass man eine solche Diät nicht lange halten kann. Außerdem empfinden viele Menschen es als eine anstrengende Form der Diät. Gerade die Anfänge sollte man daher nicht auf belastende Zeiten legen. Die Gefahr des Jojo-Effekts besteht.

Die Kohlsuppen-Diät

Beinahe jeder Abnehmwillige hat schon einmal einen Versuch mit der angeblich legendären Kohlsuppe gemacht. Die Versprechen einer großen Gewichtsabnahme sind in der Tat verlockend.

Vorteilhaft bei dieser Diät ist sicher, dass sie ebenfalls sehr einfach durchzuführen ist. Man kocht sich eine große Suppe und verteilt diese zumindest über eine Woche. Von der Suppe darf man unbegrenzt viel essen, da sie nur sehr wenig Kalorien enthält.

Nachteilhaft ist neben der einseitigen Ernährung die Tatsache, dass schon recht bald alles nach Kohl riecht. Viele Menschen bekommen beim Verzehr großer Kohlmengen starke Blähungen, was als unangenehm empfunden wird.

Die Glyx-Diät

Man orientiert sich am glykämischen Index der Lebensmittel und treibt gleichzeitig Sport. Dadurch soll der Blutzuckerspiele im Schach gehalten werden.

Vorteilhaft ist, dass eine dauerhafte Ernährungsumstellung angestrebt wird. Die Ernährung wird bunt gemischt.

Negativ ist hingegen, dass es sehr viele verschiedene Ausprägungen gibt und der Abnehmwillige erst herausfinden muss, welche Variante er wählen möchte.

Urlaub am Meer

Viele Menschen werden vom Meer magisch angezogen. Der Gedanke an lange, wunderbare Sandstrände weckt herrliche Urlaubserinnerungen und die Sehnsucht, auch die kommende freie Zeit an der See zu verbringen. Andere wünschen sich eine Reise an einen Traumstrand, hervorgerufen durch die zahlreichen romantischen Filmszenen, in denen das Meer sehr häufig als perfekte Kulisse dient.

Wer das Meer liebt, ist fasziniert von seiner Wandelbarkeit während der verschiedenen Witterungsperioden. Das ist auch der Grund, warum Erholungssuchende zu jeder Jahreszeit an das Meer fahren.

Das gesunde Seeklima wird gerade von Großstädtern als sehr angenehm empfunden. Man kann diesen Urlaub Reisenden jedes Alters empfehlen. Sicher werden ältere Menschen nicht gerade die heißen Sommermonate bevorzugen. Für sie sind die Frühlings- und Herbstsaison ideal. Die beliebtesten Urlaubsorte sind nicht so überlaufen und haben sich auf diese Besuchergruppe eingestellt. Aktive Touristen können Strandwanderungen und Radtouren entlang der Küste unternehmen. Man kann sich kaum verirren.

Für Familien ist der Urlaub am Meer optimal. Die Kinder können sich ungezwungen am Strand austoben. Die meisten Strände haben flaches Wasser, so dass die Kleinen ohne Gefahr im Wasser planschen können. Für Singles bieten die Badeorte die besten Möglichkeiten, andere Menschen kennen zu lernen.

Die beliebtesten Reiseziele für einen Urlaub am Meer

Sollen die Ferien in Deutschland verbracht werden, findet man an der Küste viele beliebte Orte.

Die Ostsee verzeichnet seit Jahren steigende Urlauberzahlen. Zum Beispiel die Inseln Usedom und Rügen, aber auch Orte wie Warnemünde, Kühlungsborn, Boltenhagen, Travemünde oder Grömitz bieten neben schönen, breiten Stränden auch interessante Freizeitmöglichkeiten. Die gesamte Infrastruktur wurde auf den Tourismus ausgerichtet.
Wer zusätzlich das Schauspiel von Ebbe und Flut erleben möchte, sollte die Nordsee wählen. Inseln wie Borkum, Juist oder Norderney werden Naturliebhaber begeistern.
Im Ausland locken zahlreiche Länder auf Grund der wärmeren Sommer mit ihren Stränden deutsche Touristen an. Mallorca, die Türkei und Kroatien sind nur Beispiele für bevorzugte Destinationen.

Praktische Tipps für einen Urlaub am Meer

In das Reisegepäck gehört unbedingt Kleidung für die verschiedensten Witterungsbedingungen. Neben Badebekleidung ist an ausreichend warme Garderobe zu denken. Nur so kann man auch an nicht so warmen Tagen eine schöne Zeit im Freien genießen. Regenschirme allein schützen meistens nicht genug, da es am Meer oft auch windig ist. Gute Regenbekleidung ist besonders für Kinder wichtig. Für den Strandaufenthalt sind Sonnencreme und Schattenspender wie Strandmuschel oder Sonnenschirm unerlässlich. Für die Kinder sollte genug Spielzeug und für die Erwachsenen spannende Urlaubslektüre mitgenommen werden. So kann man sich auch an einem Regentag wunderbar erholen.

Gesundheitliche Risiken von Sonne

Die Sommerzeit lockt nicht nur mit warmen Temperaturen, sondern auch mit viel Sonnenschein. Für viele gibt es daher nichts Schöneres, als sich dann draußen aufzuhalten und dabei vielleicht noch ein ausgiebiges Sonnenbad zu genießen.

Aber genau hier liegt die Gefahr, die enorme, gesundheitliche Risiken nach sich ziehen kann. Sicherlich können der Sonne auch gesundheitliche Vorzüge zugesprochen werden, wie beispielsweise die Anregung der Vitamin D-Bildung im Körper, welches für vielerlei Prozesse überaus wichtig ist. Aber dafür würden im Grunde genommen bereits gut geschützt etwa 30 Minuten täglich ausreichen. Eine lange und intensive sowie häufige Sonneneinwirkung schlägt ins Gegenteil um.

Sonnenbrand – die unmittelbare Hautreaktion auf zu viel Sonne

Wer sich ungeschützt und zu lange der Sonne aussetzt, wird einen Sonnenbrand bekommen. Hierbei handelt es sich um eine entzündliche Verbrennungsreaktion der Haut, die umso stärker wird, je länger sie der Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.

Verantwortlich dafür sind die Ultraviolett-Anteile in den Sonnenstrahlen. Deutliche Anzeichen für einen Sonnenbrand sind eine gerötete Haut, Juckreiz sowie Schmerzen. Dieser kann soweit gehen, dass eine Blasenbildung einsetzt und sich die zerstörten Hautzellen großflächig ablösen.

Eine Linderung des Sonnenbrandes verschaffen lediglich Kühlung oder spezielle Salben gegen Verbrennungen. Außerdem ist viel Trinken unverzichtbar, um eine schnelle Heilung zu erzielen. Sollten sich noch weitere Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen oder Fieber einstellen, kann neben dem Sonnenbrand weiterhin auf einen Sonnenstich geschlossen werden, so dass ein Gang zum Arzt unumgänglich sein wird. Solange die Symptome nicht vollständig ausgeheilt sind, ist die Sonne zu meiden.

Langfristige Hautschäden durch zu viel Sonne

Wer sich jedoch wieder zu schnell der Sonne aussetzt oder zu häufig in seinem Leben einen Sonnenbrand durch eine zu lange und intensive Sonneneinstrahlung erhält, wird dauerhaft das Risiko für Hauterkrankungen erhöhen. Diese sind in der Regel nicht sofort erkennbar, sondern stellen sich erst im Laufe der Jahre ein.

Eine vorzeitige Hautalterung ist noch die harmloseste Hautschädigung, die sich durch eine überdurchschnittlich ausgeprägte Faltenbildung bemerkbar macht. Jedoch steigt die Chance, langfristig gesehen an Hautkrebs zu erkranken, um ein Vielfaches an. Aus diesem Grund kann auf einen ausreichenden Sonnenschutz nicht verzichtet werden.

Besonders gefährdet bei einem Sonnenbrand sind Kinder, da hier die Haut noch sehr viel empfindlicher ist, als die eines Erwachsenen. Somit sind die gesundheitlichen Risiken hier besonders hoch.

Sonnenschutzmittel – so schützen Sie Ihre Haut

Sonnenschutzmittel werden eingesetzt, um Schäden an der Haut zu verhindern (Sonnenbrand, Blasenbildung, Alterung der Haut). Diese können durch schädliche UV-A- und UV-B-Strahlen hervorgerufen werden.

Ein geschichtlicher Überblick

Noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts zählten gebräunte Menschen zur Unterschicht, wie zum Beispiel Bauern, Seeleute oder Straßenarbeiter. In den 1920er Jahren erfolgte ein gesellschaftlicher Wandel und die Bademode wurde freizügiger, was zur Folge hatte, dass mehr Haut den Sonnenstrahlen ausgesetzt war und somit die Gefahr eines Sonnenbrandes deutlich erhöht wurde. Im Jahr 1933 kam demzufolge die erste Sonnencreme auf den Markt. Sie trug den Namen “delial Salbe”. In den folgenden Jahrzehnten galt gebräunte Haut als ein Statussymbol, was vor allem mit dem Aufkommen des Bikinis noch verstärkt wurde. Der Markt für Sonnenschutzmittel wurde größer und es wurden unzählige Cremes, Öle, Sprays, Sonnenmilchprodukte, Stifte und Gele entwickelt. In den letzten Jahren hat der Boom des “Braunseins” mit dem Wissen über die Gefahren für die Haut wieder nachgelassen.

Optimaler Sonnenschutz für Ihre Haut

Die Anforderungen an ein Sonnenschutzmittel sind klar umrissen: Am wichtigsten hierbei ist ein hoher Licht- und Breitbandschutz, gute Verträglichkeit, Stabilität gegen Hitze, Licht und Luft sowie eine gute Haftung auf der Haut. Die Angaben auf der Verpackung des jeweiligen Mittels sollten Folgendes umfassen: die Höhe des Lichtschutzfaktors, die Wasserfestigkeit und den UV-A-Schutz. UV-Strahlen (ultraviolette Strahlen) sind für das menschliche Auge nicht sichtbar. Treffen sie allerdings ohne Schutz auf die Haut, können sie weitreichende Schäden an der Körperhülle anrichten. Neben dem Sonnenbrand kann es zu Hautausschlägen und Sonnenallergien kommen, außerdem besteht ein erhöhtes Hautkrebsrisiko, es können Schäden im Erbgut hervorgerufen werden, die Haut altert schneller und es bilden sich Falten.

Der Lichtschutzfaktor (LSF) ist das wichtigste Kriterium zur Bewertung der Wirksamkeit eines Sonnenschutzmittels. Die Haut des Menschen verfügt über einen bestimmten Eigenschutz gegenüber der Sonneneinstrahlung, bevor sie rot wird und es zu einem Sonnenbrand kommt. Im Durchschnitt liegt diese Zeitspanne (bei noch ungebräunter Haut) bei etwa 20 Minuten. Bei hellhäutigen Menschen erfolgt eine Rötung der Haut allerdings deutlich schneller. Der Lichtschutzfaktor gibt an, um wie viel sich dieser Faktor der Eigenschutzzeit verlängert. Ein LSF von 10 bedeutet also, dass sich die Dauer der Eigenschutzzeit um ein 10-Faches verlängert, bis es zu einem Sonnenbrand kommt. Der LSF muss übrigens mindestens 6 betragen. Er bietet Schutz gegen die UV-B-Strahlen im Sonnenlicht. Aber auch die UV-A-Strahlung ist schädlich für die Haut. Deshalb ist es wichtig, dass der UV-A-Schutzfaktor eines Sonnenschutzmittels mindestens ein Drittel des LSF-Wertes beträgt. Dies bedeutet, dass eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 mindestens einen UV-A-Schutzfaktor von 10 haben sollte.

Sonnenschutz ist mehr als Haut eincremen

Aber nicht nur die Haut, sondern auch der Kopf sollte nicht ungeschützt der Sonne ausgesetzt werden. Denn einerseits kann die Kopfhaut natürlich genauso verbrennen, aber ebenfalls kann es zu einem Sonnenstich aufgrund einer zu intensiven Einwirkung kommen. Dieser äußert sich dann in Schwindelanfälle, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen bis hin zu einem Kreislaufzusammenbruch. In Extremfällen wird ein Aufenthalt im Krankenhaus fällig. Schon aus diesem Grund gilt es, niemals ohne Kopfbedeckung in die Sonne zu gehen und ebenso die Mittagsstunden zu meiden. Selbst die Augen können einen schmerzhaften Sonnenbrand erleiden, so dass dauerhaft Einschränkungen in der Sehfähigkeit eintreten. Hier ist eine spezielle Sonnenbrille mit einem UV-Schutz unbedingt ratsam.

Die richtige Hautpflege nach dem Sonnenbad

Sonne, Pool und Strand – der Urlaub ist die ideale Zeit, um dem gesamten Körper zu einer schönen Bräune zu verhelfen.

Doch so gesund der knackige Teint auch aussieht, für unsere Haut sind ausgedehnte Sonnenbäder reiner Stress. Zwar wirkt Sonne auf das Hormonsystem, reguliert die Produktion von Vitamin D und hebt die Stimmung – für unsere Haut aber stellt intensive Sonnenbestrahlung eine immense Belastung dar. Und nicht nur die Sonne setzt der empfindlichen Haut zu, denn auch das Salz des Meeres bzw. das Chlor des Poolwassers trocken die Haut aus. Um dennoch eine schöne und vor allem gesunde Bräune aus dem Urlaub mitzubringen, sollte man – der Haut zuliebe – einige Regeln beherzigen.

Nach dem Sonnen muss der Körper zunächst zur Ruhe kommen. Eine kurze Verschnaufpause im kühlen Hotelzimmer ist Balsam für den Organismus und die überhitzte Haut kann sich langsam wieder entspannen. Ist ein angenehmer Ruhezustand hergestellt, geht es an die Pflege.

Hier wird die Haut zunächst auf milde Art gereinigt. Eine kühle Dusche spült Meerwasser, Chlor, Sand und Schweiß vom Körper. Auf das gewohnte Duschgel sollte man nach dem Sonnenbad jedoch verzichten, da die darin enthaltenen Tenside die Haut zusätzlich austrocknen würden. Auch das Haar ist gründlich auszuspülen. Als Shampoo empfehlen sich spezielle After-Sun-Präparate, die das strapazierte Haar entsprechend nähren.

Nach der Dusche wird der Körper sanft trocken getupft. Übermäßiges Rubbeln oder Reiben ist zu vermeiden. Verbliebene Restnässe auf der Haut ist kein Problem, denn sie kann mit der nun angewendeten After-Sun-Lotion einfach in die Haut einmassiert werden. After-Sun-Lotionen sind speziell für die sonnenstrapazierte Haut entwickelt worden. Mit wenig Fett, dafür aber viel Feuchtigkeit, geben sie der Haut nun genau die Pflege, die sie benötigt. Besonders empfindliche Körperregionen – beispielsweise Nase, Wangen, Dekolleté und Schultern – können mit einer extra Feuchtigkeits-Packung behandelt werden. Feuchtigkeitsspendend und erfrischend ist aber auch eine hausgemachte Packung, bestehend aus Gurkenscheiben und Quark.

Sonnenbrand vorbeugen – die besten Tipps zur Vermeidung eines Sonnenbrands

Während früher oft ein Sonnenbrand in Kauf genommen wurde, um sich zu bräunen, ist mittlerweile bekannt, dass dies äußert gesundheitsschädlich ist. Der Fokus liegt daher heute nicht mehr auf der Behandlung von Sonnenbrand, sondern auf der Vermeidung von Sonnenbrand.

Einen Sonnenbrand vorzubeugen bedeutet nicht gleichzeitig, dass man sich gar nicht am Strand oder in der Sonne aufhalten darf. Man sollte aber ein paar einfache Tipps befolgen, um einen Sonnenbrand zu vermeiden:

  • Wer in die Sonne geht, muss sich vorher unbedingt eincremen. Auch wenn die Haut schon vorgebräunt ist, sollte man auf Sonnencreme nie verzichten. Zu Beginn des Sommers ist ein höherer Lichtschutzfaktor zu wählen. Sobald die Haut sich ein wenig an die Sonne gewöhnt hat und schon etwas gebräunt ist, kann ein niedrigerer Lichtschutzfaktor gewählt werden. Die Sonnencreme sollte etwa 30 Minuten vor dem Sonnenbad aufgetragen werden, damit sie ausreichend Zeit zum Einziehen hat.
  • Wer einen Strandtag plant, der sollte unbedingt die Sonnencreme einpacken. Denn ein einmaliges Eincremen am Morgen schützt nicht den ganzen Tag lang. Man sollte sich regelmäßig und vor allem nach dem Bad im Meer oder Pool erneut eincremen.
  • Wenn man sich der direkten Sonne aussetzt, sollte man stets seinen Kopf vor den Sonnenstrahlen schützen. Dazu kann man sich entweder unter einen Sonnenschirm setzen oder eine leichte Kopfbedeckung tragen. Dies mindert außerdem die Gefahr eines Sonnenstichs.
  • Die Mittagssonne ist die gefährlichste und aggressivste und sollte deshalb unbedingt gemieden werden. Wer sich auch zu dieser Tageszeit am Strand aufhalten möchte, sollte sich daher einen Platz im Schatten suchen. Wer sich unter den Sonnenschutz oder unter einen Baum legt, schützt seinen Körper vor der Gefahr eines Sonnenbrands und wird trotzdem weiter braun. Allerdings sollte man auch hier regelmäßig und ausreichend Sonnencreme auftragen. Empfohlen ist, in der Zeit zwischen 11 und 14 Uhr die direkte Sonne zu meiden.
  • Zudem empfielt es sich, auch zu anderen Tageszeiten nach einer Weile in der Sonne zur Erholung der Haut auch in den Schatten zu setzen und eine Pause von der Sonne zu machen.

Sonnenbrand richtig behandeln – Tipps und Informationen

Wer sich zu lange ungeschützt oder mit nicht ausreichendem Schutz in der Sonne aufhält riskiert einen Sonnenbrand. Vorbeugung ist aus gesundheitliche Sicht am besten, doch  manchmal ist es zu spät und ein Sonnenbrand ist entstanden. Die betroffenen Hautstellen sind besonders druckempfindlich, schmerzen und brennen. Um die Beschwerden zu lindern muss der Sonnenbrand behandelt werden.

Erste Maßnahmen bei Sonnenbrand

Als erste Maßnahme sollte ein Sonnenbrand gekühlt werden und so das Brennen und der Schmerz behandelt werden. Dies gelingt am besten mit feuchten Umschlägen. Auf keinen Fall sollte die Haut mit Eis oder Gefrierakkus gekühlt werden.

In jedem Fall sollte auch viel getrunken werden (am besten klares Wasser), um den durch den Sonnenbrand verursachten erhöhten Flüssigkeitsbedarf auszugleichen.

Die weitere Behandlung von Sonnenbrand 

Ist die akute Phase des Sonnenbrandes überstanden können sogenannte After Sun Produkte aus der Drogerie oder Apotheke hilfreich sein. Diese Produkte enthalten besonders viel Feuchtigkeit und helfen der Haut durch zum Beispiel beruhigende Aloe Vera sich schnell wieder zu regenerieren. Spezielle Gels können die Haut zudem spürbar kühlen und so Schmerzen lindern.

Beim Kauf sollte beachtet werden, dass die Hautpflege keine Zusätze von Parfüm oder anderen Duftstoffen enthält, da diese die Haut zusätzlich reizen würden. Alternativ kann die Behandlung des Sonnenbrandes auch mit Quark erfolgen, welcher dünn auf die betroffenen Stellen aufgetragen wird. Er kühlt die Haut und liefert Feuchtigkeit.

Medikamentöse Behandlung bei starkem Sonnenbrand

Einen schweren Sonnenbrand erkennt man an deutlich geröteter Haut, welche teilweise eine Bläschenentwicklung aufweist und erhöhter Körpertemperatur.

In diesem Fall ist eine Eigenbehandlung nicht mehr ausreichend. Um lang andauernde Schmerzen, Entzündungen der Brandblasen oder offene Hautstellen zu vermeiden müssen teils stärkere Medikamente, zum Beispiel hydrocortisonhaltige Creme verwendet werden.

Der richtige Lichtschutzfaktor – optimaler Sonnenschutz für Ihre Haut

Um einen Sonnenbrand zu vermeiden und damit das Hautkrebsrisiko zu senken ist ein der richtige Lichtschutzfaktor (auch: Sonnenschutzfaktor) für den Sonnenschutz unverzichtbar. Die Wahl des passenden Sonnenschutzmittels hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Die verschiedenen Hauttypen

Es gilt die Grundregel: je heller der Hauttyp, desto mehr Schutz benötigt die Haut. Die Eigenschutzzeit gibt an, wie lange man die Haut ungeschützt der Sonne aussetzen kann ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. Diese Zeit erhöht sich, je dunkler der Hauttyp ist.

  • Helle Typen haben sehr helle Haut, rötliche oder weißblonde Haare, blaue oder grüne Augen und Sommersprossen. Die Haut bräunt sich kaum erkennbar, stattdessen kommt es zu zusätzlichen Sommersprossen und Sonnenbrand. Die Eigenschutzzeit der Haut liegt zwischen 10 und 20 Minuten.
  • Sehr häufig ist der Mischtyp. Mittlere Hautfarbe und hell- bis dunkelbraune Haare zeichnen diesen Typ aus. Sonnenbrand tritt nur selten auf, wobei die Haut dennoch langsam gebräunt wird. Dieser Typ kann sich 20 bis 30 Minuten ohne zusätzlichen Sonnenschutz der Sonne aussetzen.
  • Den dunklen Hauttyp erkennt man an dunkler Haut, dunkelbraunen bis schwarzen Haaren und braunen Augen. Die Eigenschutzzeit der Haut liegt zwischen 30 Minuten und einer Stunde.

Der passende Lichtschutzfaktor

Der Licht- oder Sonnenschutzfaktor wird auf Sonnenschutzmitteln mit der Abkürzung LSF ausgedrückt. Der LSF reduziert die Intensität der für die Haut schädlichen UV-B-Strahlen der Sonne, wodurch die Sonnenzeit ohne das Risiko eines Sonnenbrandes verlängert wird.

Die Zeit, die man maximal in der Sonne verbringen darf wird errechnet, indem man die Eigenschutzzeit der Haut mit dem Lichtschutzfaktor des Sonnenschutzes multipliziert. So kann ein mittlerer Hauttyp mit einer Eigenschutzzeit von 20 Minuten und einem Lichtschutzfaktor von 25 maximal 500 Minuten in der Sonne bleiben. Es ist jedoch empfehlenswert diese Zeit nicht voll auszureizen, sich nach der Hälfte der Zeit nachzucremen und sich immer wieder im Schatten aufzuhalten.

Welcher Lichtschutzfaktor von Nöten ist sollte sich nach dem Hauttyp sowie der Vorbräunung richten. Man sollte beachten dass die Intensität der Sonne in Urlaubsländern meist abweicht. Während in deutschen Regionen ein LSF von 25 empfohlen ist, muss dieser in Ländern wie Spanien oder Italien etwas höher liegen.

Reisetipps für den perfekten Urlaub am Strand

Urlaub am Strand gehört zu den beliebtesten Urlaubsreisen. Damit daraus ein entspannender Urlaub wird, geben wir die besten Tipps für den Strandurlaub!

Es gibt zahlreiche Orte, an denen man einen wunderschönen Urlaub verbringen kann. Städtereisen, Kreuzfahrten und Skiurlaube gehören zu den Klassikern – doch größter Beliebtheit erfreut sich weiterhin der Urlaub am Strand.

Die Vorteile eines Urlaub am Strand

Ein Urlaub am Strand ist für jeden Reisenden eine wunderbare Gelegenheit, um dem Stress aus dem Alltag zu entfliehen. Schließlich geht es bei einem Strandurlaub darum, Geist und Körper vollkommen zu entspannen, sodass sich eine Erholung einstellen kann. Sonnenschein, leichte sportliche Betätigung im Wasser und die ausgelassene Atmosphäre am Strand sind ideale Voraussetzungen.

Ein Strand bietet für die unterschiedlichsten Zielgruppen einen Ort, an welchem der Urlaub gerne verbracht werden kann. Gerade bei Familien mit Kindern ist der Strandurlaub eine tolle Chance, um den Kleinen etwas bieten zu können. Der Strand und das Meer bieten die ideale Mischung aus Faulenzen und Baden im frischen Wasser. Zudem gibt es am Strand diverse Unternehmungsmöglichkeiten wie sportliche Aktivitäten oder Wassersport. Darum ist ein Urlaub am Strand auch für Wassersportler interessant.

Am Strand ist es ebenfalls möglich, schön zu feiern. Daher wurden viele Strände in den letzten Jahren zu einem gemütlichen Ort zum Feiern. Dies geschieht jedoch zumeist in den späten Abendstunden – in herrlich warmen Sommernächten.

Traumhafte Reisedestinationen

Gerade ein Strandurlaub muss gut geplant sein. Immerhin soll dieser Urlaub nach Möglichkeit ein unvergessliches Erlebnis werden, an welches man sich gerne zurückerinnert.

Wer auf der Suche nach einer schönen Reisedestination für den nächsten Urlaub am Strand ist, der hat eine große Auswahl:

  • Besonders beliebt sind die Strände der Karibik. Hier ist es möglich, so richtig auszuspannen.
  • Aber auch der afrikanische Kontinent bietet einige schöne Strände. Vor allem die Länder Tunesien, Marokko und Ägypten sind beliebte Urlaubsziele, da sie wundervolle Strände beheimaten.
  • Auch das europäische Festland bietet dem Urlauber Strände zum Verweilen. Ein begehrtes Reiseziel ist zum Beispiel Kroatien.

Diese Dinge dürfen bei einem Strandurlaub nicht fehlen

Natürlich gibt es einige Dinge, die bei einem Urlaub am Strand auf gar keinen Fall fehlen dürfen. Vor dem Reiseantritt gilt es jedoch zunächst zu beachten, welche Region bereist wird, denn schließlich wird für jedes Land ein anderes Gepäck benötigt.

  • Herrschen an einem Strand hohe Temperaturen, so ist es ratsam, entsprechende Sonnencreme einzupacken, um sich selbst und vor allem die Haut vor der Sonnenstrahlung zu schützen. Bei sehr sommerlichem Wetter kann es leicht zu einem Sonnenstich kommen. Um dies zu verhindern, ist es empfehlenswert, eine Mütze aufzusetzen, um den Kopf kühl zu behalten.
  • Ein Strand ist selbstverständlich immer mit Wasser verbunden und bei einem Strandurlaub bietet es sich geradezu an, in das kühle Nass zu springen, um sich etwas zu erfrischen. Damit dies möglich ist, darf bei einem Strandurlaub die entsprechende Bademode nicht fehlen, damit das Baden im Wasser den Urlaub perfekt macht.