Wasserball gehört in Deutschland noch nicht zu den bekanntesten und beliebtesten Wassersportarten. Dabei handelt es sich um einen traditionsreichen Freizeitsport, der auch Elemente anderer Sportarten wie Rugby und Handball aufgreift. Besonders viel Spaß macht Wasserball im Sommer im Pool oder im Freibad.
Wasserballregeln
Die grundlegenden Regeln des Wasserballsports sind denkbar einfach und können für das Spielen in kleinen Teams, wie z.B. beim Beachwasserball, noch weiter vereinfacht werden.
In einem abgesteckten Bereich im Wasser versuchen die Spieler von zwei Mannschaften den Spielball ins gegnerische Tor zu befördern. Dies geschieht durch geschicktes Freischwimmen, Abspielen und Werfen. Die Mannschaften bestehen beim Wasserball aus 7 Spielern, 6 Feldspielern und einem Torhüter. Feldspieler dürfen den Ball dabei nur mit einer Hand oder einem Arm berühren, nur der Torwart darf ihn innerhalb seines Torraums mit beiden Händen berühren. Der Wassersport kann jedoch auch in kleineren Teams ausgeführt werden, wenn man das Spielfeld und die Tore entsprechend verkleinert.
Üblich sind Spielfelder mit einer Länge zwischen 20 bis 30 Metern und einer Breite von 10 bis 20 Metern. Beim Profi-Wasserballsport wird in vier Vierteln zu je 8 Minuten effektiver Spielzeit gespielt. Fouls werden beim Wasserball mit einem Freiwurf geahndet. Gelangt der Ball ins Aus, wird er, ähnlich wie beim Handball, durch einen Einwurf oder Eckwurf ins Spiel zurück gebracht.
Das Spielgerät – der Wasserball
Wasserball wird normalerwiese mit einem speziellen Ball gespielt, der einen Umfang zwischen 68 und 71 Zentimeter hat und zwischen 400 und 450 Gramm wiegt. Wasserbälle bestehen aus einer plastikummantelten Gummiblase. Weil sie vergleichsweise leicht sind, muss für einen gezielten Wurf viel Kraft aufgewendet werden. Häufig werden Aufsetzer versucht, die für den gegnerischen Torwart schwerer zu berechnen sind.
